Drei Namen. Und die Arbeit, die dahinter steckt

Was zwischen Ihrer Anfrage und einem belastbaren Moderationsvorschlag wirklich passiert.

Sie schildern Ihre Veranstaltung, und kurz darauf bekommen Sie eine Auswahl an Moderator:innen zurück – drei, vier Namen, die zu Ihrem Format passen. Das sieht aus wie das Ergebnis einer schnellen Datenbankabfrage: Stichwort rein, Liste raus. Tatsächlich liegt zwischen Ihrer Anfrage und diesen Vorschlägen eine Arbeit, die nicht sofort sichtbar ist – und die darüber entscheidet, ob die vorgeschlagenen Namen wirklich buchbar sind oder nur gut klingen.

Wir beschreiben hier, was bei uns nach einer Anfrage passiert. Nicht, um die Mühe herauszustellen, sondern weil der Unterschied zwischen einem geprüften und einem schnellen Vorschlag genau in diesen Schritten liegt.

Erzählen Sie uns von Ihrer Veranstaltung und Ihren Anforderungen und wir schicken Ihnen eine Auswahl an geeigneten Moderator:innen.

good to know

Erst verstehen

Bevor ein einziger Name fällt

Die erste Arbeit hat mit Moderationen noch gar nichts zu tun – sie gilt Ihrer Veranstaltung. Eine Anfrage kommt selten vollständig: „Wir suchen jemanden für unseren Kongress im Herbst" ist ein Anfang, keine Grundlage. Bevor wir jemanden vorschlagen, klären wir, was das Format wirklich verlangt.

Wie Sie sich auf das erste Gespräch mit Ihrer Wunschmoderation vorbereiten, zeigt das Moderatoren-Briefing →

Manchmal heißt das, bei Ihnen nachzufragen – nach dem Ziel des Tages, dem Publikum, der Tonalität, den heiklen Stellen im Programm. Denn was ein Kunde anfragt, ist nicht immer, was die Veranstaltung braucht. Diese Lücke zu schließen, ist der erste Schritt. Erst wenn klar ist, worum es wirklich geht, beginnt die Auswahl.

Dann kuratieren

Die Auswahl – und die Anrufe, die im Hintergrund geschehen

Jetzt erst kommen die Moderationen ins Spiel. Aus dem Überblick über viele mögliche Namen filtern wir die wenigen, die zu Thema, Publikum und Ziel passen – keine lange Liste, sondern eine begründete Auswahl. Das ist Kuration, kein Suchlauf: Sie stützt sich auf die Erfahrung, welche Moderation in vergleichbaren Formaten tatsächlich getragen hat.

Dann passiert der Schritt, den die meisten nicht auf dem Schirm haben: Wir sprechen mit den Moderator:innen, bevor die Namen bei Ihnen landen. Bei uns gilt dafür eine einfache Regel – kein Name steht auf Ihrer Liste, mit dem wir nicht vorher persönlich gesprochen haben. Keine Verfügbarkeit, die wir vermuten. Kein Honorar, das wir raten. Was wir vorschlagen, haben wir geklärt – sonst schlagen wir es nicht vor.

Verfügbarkeit – wirklich geprüft.


Wir fragen für Ihren konkreten Termin an. Das kann einen Moment dauern, weil eine gefragte Moderation nicht immer sofort erreichbar ist – sie steckt vielleicht selbst gerade in einem Einsatz. Dafür wissen Sie am Ende: Wer auf der Liste steht, hat an Ihrem Tag tatsächlich Zeit.


Honorar – für Ihren Anlass abgestimmt.


Statt einen Listenpreis weiterzureichen, klären wir, was die Moderation für genau diese Veranstaltung aufruft. Anlass, Aufwand und Format spielen dabei eine Rolle – ein Preis von der Stange würde dem selten gerecht.


Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, erklärt Was kostet eine professionelle Moderation? →

Option – der Termin wird vorgemerkt.


Schlagen wir eine Moderation vor, setzen wir bei ihr eine Option auf Ihren Termin. Sie hält ihn für Sie frei. Das macht den Vorschlag verbindlich – und es ist der Grund für eine Bitte, auf die wir gleich zurückkommen.

Deshalb kommt ein Vorschlag bei uns selten in Minuten, aber meist noch am selben, spätestens am nächsten Tag. Jeder Name, den Sie dann sehen, ist real buchbar – nicht nur ein Treffer, der gut aussieht.

Fair bleiben

Was wir uns von Ihnen wünschen

Aus der Option ergibt sich eine kleine, aber wichtige Bitte – und sie ist der einzige Teil, der bei Ihnen liegt. Wenn mehrere Moderator:innen für Sie einen Termin freihalten und Sie sich entscheiden, ist alles gut. Wenn Sie sich aber für jemand anderen entscheiden oder die Veranstaltung sich ändert, geben Sie uns bitte Bescheid.

Dann können wir die Optionen bei den Moderator:innen wieder lösen – damit sie den Termin nicht länger blockieren und für andere Anfragen frei sind. Das ist kein Formalismus, sondern schlicht fair: Auf der anderen Seite jeder Anfrage stehen Menschen, die ihren Kalender für Sie offenhalten. Eine kurze Rückmeldung genügt. Sie kostet Sie eine Minute und ist das Professionellste, was Sie für eine reibungslose Zusammenarbeit tun können.

Darum lohnt es sich

Warum dieser Aufwand Ihr Aufwand spart

Der ganze Prozess hat einen einzigen Zweck: dass Sie eine Entscheidung treffen können, ohne selbst zu recherchieren, zu telefonieren, zu verhandeln und das Ausfallrisiko zu tragen. Was bei der Direktbuchung Ihre Arbeit wäre – verschiedene Moderator:innen anrufen, von denen eine keine Zeit hat, die zweite sich nicht meldet, die dritte zu teuer ist –, erledigen wir in einer Schleife, bevor Sie überhaupt einen Namen sehen.

Ein Vorschlag, der in Sekunden kommt, ist eine Liste. Ein Vorschlag, der einen Tag braucht, ist eine Zusage. Wir liefern lieber das Zweite.

Was eine Agentur darüber hinaus leistet – und wann Sie umgekehrt gar keine brauchen – lesen Sie unter Was macht eine Moderatorenagentur? →

Wenn Sie eine Veranstaltung planen, erzählen Sie uns davon.

Je klarer das Bild, das Sie uns geben, desto präziser der Vorschlag, den Sie zurückbekommen. Und jeder Name darin ist einer, den Sie wirklich buchen können.